
Was mir die Gespräche an der IFAS 2026 gezeigt haben
Diese Woche stehe ich an der IFAS in Zürich. Was ich mitnehme, sind nicht die Geräte, sondern die Gespräche, und eine Erkenntnis über das Lernen, die gerade jetzt zählt.
Was uns beschäftigt: die Probleme regulierter Weiterbildung, unsere Transparenz dazu und die Fortschritte, die wir teilen.

Seit Anfang 2025 verlangt die EU-KI-Verordnung von Unternehmen etwas, das viele noch nicht auf dem Schirm haben: Wer KI-Systeme einsetzt, muss Massnahmen treffen, die die KI-Kompetenz seiner Mitarbeitenden fördern. Das steht in Artikel 4. Dieser Beitrag erklärt, was damit gemeint ist, ab wann es gilt, für wen, und wie Sie eine KI-Kompetenzschulung so aufsetzen, dass Sie sie im Ernstfall auch nachweisen können.
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Diese Woche stehe ich an der IFAS in Zürich. Was ich mitnehme, sind nicht die Geräte, sondern die Gespräche, und eine Erkenntnis über das Lernen, die gerade jetzt zählt.

Ein Verband, der seine Mitglieder schult, steht vor einer eigenen Lage, die Teilnehmenden gehören nicht zum eigenen Betrieb, sie sind über viele Firmen verteilt, oft mehrsprachig, und ihre Daten sind ein besonders sensibles Gut. Eine Mitgliederschulung soll Wissen vermitteln, einen Nachweis mitgeben, den das Mitglied behält, und trotzdem die Mitgliederdaten schützen. Dieser Beitrag zeigt, wie das zusammengeht.

Im Gesundheitswesen entscheidet der Umgang mit Daten über Vertrauen und über Recht. Patientendaten sind besonders schützenswerte Personendaten, und wer sie verarbeitet, muss sein Personal dafür schulen. Die Schulung soll ankommen, nachweisbar sein, und sie darf die Daten nicht ausgerechnet in ein Drittland tragen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Datensicherheit im Gesundheitswesen schulen, prüfbar belegen und dabei die Daten in der Schweiz und der EU halten.

Wer mehrere Gesellschaften, Standorte oder Kundinnen auf einer Lernplattform schult, hat ein Problem, das kleine Werkzeuge nicht lösen: Die Daten müssen sauber getrennt bleiben, jede Einheit will ihre eigene Marke, und am Ende soll ein Nachweis dastehen, dem eine Prüfstelle glaubt. Dieser Beitrag zeigt, woran man echte Mehrmandantenfähigkeit erkennt, wie White-Label mit eigener Adresse funktioniert und was bei KALYX heute geht und was geplant ist.

Am ersten Tag stehen Arbeitsplatz, Zugang und Passwort bereit. Die Pflichtschulungen, deren Frist oft schon läuft, tauchen erst Wochen später auf, wenn jemand daran denkt. Das ist keine Formalie, denn manche Pflicht gilt ab dem ersten Arbeitstag. In KALYX weisen Sie der neuen Person ihre Pflichtkurse am ersten Tag zu, sehen den Fortschritt auf einer Seite, und sobald ein Kurs bestanden ist, entsteht der prüfbare Nachweis. Onboarding hört auf, eine Gedächtnisleistung zu sein.

In KALYX entsteht der Nachweis aus der Schulung, nicht daneben. Wer besteht, erhält einen fälschungssicheren Beleg mit Open Badges 3.0 und einer Verify-Nummer, den jede dritte Stelle selbst prüfen kann, ohne Konto und ohne Rückfrage. Dieser Beitrag zeigt, wie das im Produkt aussieht, vom bestandenen Kurs bis zum öffentlich prüfbaren Nachweis.

Das Wissen, das Ihre Leute brauchen, haben Sie meist schon aufgeschrieben, nur liest es niemand. KALYX macht aus Ihrer eigenen Weisung einen Kurs mit Modulen und Prüfung, dokumentgestützt und im Umfang, den das Niveau vorgibt. Die Erstellung läuft über ein europäisches Inferenzprofil, Ihre Unterlagen trainieren keine fremden Modelle. Und kein Kurs geht an Ihre Leute, solange ihn nicht ein Mensch fachlich geprüft und freigegeben hat.

Dokumentierte Information, die Kompetenz belegt, nicht Anwesenheit. Konkret fünf Angaben je Person: wer, wann, welcher Inhalt in der damals gültigen Fassung, mit welchem Ergebnis und wann die Auffrischung fällig ist. Die vierte fehlt in fast jedem Ordner, und genau sie verlangt die Norm ausdrücklich.
Das Nationale Forschungsprogramm NFP 77 hat den digitalen Wandel an Schweizer Schulen untersucht. Ein Befund gilt weit darüber hinaus: Weiterbildung muss kontinuierlich sein und echtes Können hinterlassen, nicht nur abgehakte Kurse.

Die meisten Betriebe schulen mit einem Werkzeug, führen die Liste in einem zweiten und suchen den Nachweis in einem dritten. Dieser Beitrag zeigt KALYX von innen: die Übersicht als Kommandozentrale, die Kursbibliothek mit Katalog und eigenen Kursen, den Nachweis, der aus jedem bestandenen Kurs entsteht, und den Compliance-Stand je Abteilung. Alles an einem Ort, mit Daten in der Schweiz und der EU.

Der KALYX KI-Kursersteller baut aus einem Thema oder aus Ihrem eigenen Dokument einen Kurs mit Modulen und Prüfung. Der Umfang folgt dem Niveau, nicht dem Zufall. Das Dokument wird in Ihrem Browser gelesen, nur der Text geht an die EU-Infrastruktur, bleibt in der Schweiz und der EU und trainiert keine fremden Modelle. Und kein Kurs geht ungeprüft live: ein Mensch gibt frei.

Im Prüftermin fragt die Revision nicht, wer im Raum war, sondern wer wann welchen Inhalt mit welchem Ergebnis abgeschlossen hat. Eine Anwesenheitsliste liefert davon die Hälfte. Der stärkste Beleg ist der, den die prüfende Person selbst nachprüft, ohne Konto und ohne Rückfrage bei Ihnen. Genau so ist ein KALYX-Nachweis gebaut: Open Badges 3.0, eine Prüfsumme über den Inhalt, eine öffentliche Verify-Nummer und ein eingefrorener Schnappschuss dessen, was am Tag der Ausstellung galt.

Der Papierkram entsteht nicht durch die Schulungen. Er entsteht dadurch, dass niemand an einer Stelle sieht, wer welche braucht und wann sie fällig wird. Die Lösung ist eine einzige Tabelle mit fünf Spalten: Rolle, Pflicht, Turnus, zuletzt absolviert, nächste Fälligkeit. Wer sie hat, beantwortet die Fragen, die aus Revision, Aufsicht oder Geschäftsleitung üblicherweise kommen, in Minuten statt in Tagen. Wer sie nicht hat, sucht in Ordnern, Postfächern und Erinnerungen.

Wir waren drei Tage auf der Inteltec 2026 und haben viel zugehört. Es ging um Produktschulung, Mitarbeiterschulung und Compliance. Und ein Satz kam an fast jedem Stand vor, an dem wir standen.

Peter Baum übernimmt bei KALYX Business Development und Vertrieb. Er bringt Erfahrung aus Systemhäusern und Integratoren wie Atos, Eviden und Britenet mit, aus der SAP University Alliance mit Design Thinking und aus Jahren der Bildungsarbeit für die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission. Wir bauen das Team dort aus, wo der Nutzen für Unternehmen am greifbarsten ist, und zwar mit Leuten, die diesen Nutzen selbst gesehen haben.

Ein Gastronomiebetrieb fragte uns, ob ein digitaler Schulungsnachweis bei einer Kontrolle überhaupt zählt oder ob es der Ordner sein muss. Wir wussten es nicht sicher. Also haben wir mehrere kantonale Lebensmittelinspektorate schriftlich gefragt.
Mit einem Beleg, der je Person zeigt, welchen Inhalt sie wann bearbeitet hat und mit welchem Ergebnis. Eine bestimmte Form schreibt das revDSG nicht vor, und genau das ist die Schwierigkeit: Weil nichts vorgeschrieben ist, entscheidet im Prüffall allein, ob Sie es belegen können.

Eine Teilnehmerliste belegt, dass jemand im Raum war. Ein Schulungsnachweis belegt, was diese Person gelernt hat und wann. Der Unterschied klingt klein und entscheidet, ob eine Prüfung zufrieden ist.

Mit einem Beleg, der vier Angaben trägt: wer geschult wurde, wann, welchen Inhalt in welchem Umfang, und mit welchem Ergebnis. Dazu eine Möglichkeit, ihn zu prüfen, ohne beim Anbieter nachzufragen. Eine Teilnehmerliste erfüllt davon zwei.

Es bedeutet nicht, dass niemand ein ähnlich aussehendes Blatt Papier herstellen kann. Das kann jeder mit einem Textprogramm, und daran wird sich nichts ändern. Es bedeutet, dass eine Fälschung auffällt: dass eine dritte Person in unter einer Minute prüfen kann, ob ein Nachweis von uns stammt und ob sein Inhalt seit der Ausstellung unverändert ist, ohne bei uns anzurufen und auf eine Antwort zu warten. Der Unterschied liegt nicht im Dokument, sondern in der Prüfbarkeit.

Die meisten Diskussionen über die Meldepflicht drehen sich um Werkzeuge: Erkennung, Protokollierung, Alarmierung. Das ist nicht falsch, es ist nur der zweite Schritt. Der erste ist die Frage, ob die Person, die es zuerst bemerkt, weiss, dass in diesem Moment eine Frist zu laufen beginnt.

Das ganze Versprechen von KALYX steckt in einem Satz: Der Nachweis am Ende hält einer Prüfung stand. Im Juli 2026 haben wir genau dieses Versprechen angegriffen. Die Plattform lief bereits, Kundendaten lagen noch keine darin. Es hat nicht gehalten. Dieser Beitrag beschreibt, was wir gefunden haben und was daraus geworden ist.

In den Sitzungen dieses Sommers fällt oft derselbe Satz: „Das ist doch alles verschoben worden." Er stimmt zur Hälfte, und die andere Hälfte richtet den Schaden an. Denn im Sommer 2026 sind zwei Dinge passiert, die nichts miteinander zu tun haben, und nur eines davon war eine Verschiebung.
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