Was mir die Gespräche an der IFAS 2026 gezeigt haben
Diese Woche stehe ich an der IFAS in Zürich. Was ich mitnehme, sind nicht die Geräte, sondern die Gespräche, und eine Erkenntnis über das Lernen, die gerade jetzt zählt.

Diese Woche stehe ich an der IFAS in Zürich, der Fachmesse für den Gesundheitsmarkt. Ehrlich gesagt nehme ich von hier etwas ganz anderes mit, als ich erwartet hatte. Nicht die Geräte, nicht die grossen Stände. Die Gespräche.
Als Besucher kommen Sie in zwei Tagen mit mehr Menschen ins Gespräch als sonst in zwei Wochen. Pflegende, Qualitätsverantwortliche, Leute aus Spitälern und Heimen, die mitten in der Arbeit stehen. Was mich überrascht hat, ist, wie oft dasselbe Thema von selbst aufkam, ganz ohne dass ich es angestossen habe.
Es lag auch in der Halle. Fast jeder starke Stand löste dasselbe Versprechen. Die KI nimmt dem Gesundheitswesen Arbeit ab.
- Monitoring, das Vitalwerte kontaktlos misst (Sleepiz)
- Dienstplanung, die Ausfälle schneller besetzt (swisio, Atoss)
- Dokumentation, die der Pflege Zeit zurückgibt (Doc Dialog, Aeskon)
- Pflegeprozesse, gebündelt neben dem Klinikinformationssystem (Cliniserve)
- Weiterbildung für die Menschen, die das alles bedienen (Juventus)
Drei Sätze von den Ständen sind mir geblieben, weil sie alle dasselbe meinen.
Der Mensch plant. Die KI hilft.
So steht es bei swisio.
KI im Hintergrund, Pflege im Mittelpunkt.
So bei Doc Dialog.
Die KI schlägt vor. Sie geben frei.
So bei Aeskon. Drei Firmen, ein Grundsatz. Die Maschine unterstützt, der Mensch entscheidet.
Und genau da beginnt die Frage, die mich nicht loslässt. Fast alle automatisieren die Arbeit. Kaum jemand beantwortet, was danach kommt. Verstehen die Menschen den Stoff noch, und können sie es belegen.
Je mehr die KI übernimmt, desto wertvoller wird der Mensch, der noch versteht. Nicht die Schulung an sich zählt, sondern der geprüfte Nachweis, dass jemand sie verstanden und bestanden hat.
Die Arbeit, die die KI übernimmt, verschwindet nicht. Sie landet bei dem Menschen, der am Ende beurteilen muss, ob das Ergebnis trägt. Und das kann nur, wer den Stoff wirklich verstanden hat. Wer aufhört zu lernen, gibt dieses Urteil ab, oft ohne es zu merken.
Und das ist kein frommer Wunsch von mir. In den Gesundheitsberufen gehört Fortbildung zur beruflichen Verantwortung, sie ist Teil dessen, was der Beruf verlangt. Mit der KI wird dieser Anspruch nicht kleiner, sondern grösser.
Am stärksten wurde das in zwei Gesprächen, mit Vokus Personal AG und mit der Interiman Group. Beides Firmen, die Menschen in Einsätze bringen, und bei denen Kurse und Nachweise schon heute eine zentrale Rolle spielen. Dort wurde für mich greifbar, wohin das führen kann. Wenn jemand seine geprüfte Kompetenz als Nachweis mitnimmt, von einem Einsatz zum nächsten, gewinnen beide Seiten. Das Unternehmen weiss, was es bekommt, und der Mensch trägt etwas bei sich, das ihm niemand mehr nimmt.
Das ist der Grund, warum wir KALYX gebaut haben. Aus einer Schulung wird bei uns ein Nachweis. Er zeigt, wer wann welchen Inhalt mit welchem Ergebnis abgeschlossen hat, prüfbar von aussen und ohne Rückfrage bei uns. Aus Ihren eigenen Unterlagen entsteht ein Kurs mit Modulen und Prüfung, den ein Mensch freigibt, bevor ihn jemand sieht.
Der Nutzen liegt auf beiden Seiten. Ihr Unternehmen kann Kompetenz belegen statt sie zu behaupten, und bei einer Kontrolle hält der Nachweis. Ihre Mitarbeitenden bekommen etwas, das bleibt. Einen echten Nachweis, den sie behalten und mitnehmen, auch wenn ihr Weg irgendwann weiterführt. Gerade im Gesundheitswesen, wo Pflicht und Fortbildung so dicht beieinanderliegen, zählt das doppelt.
Ich war als Besucher dort, nicht mit eigenem Stand, und habe vor allem zugehört. Sehen Sie sich KALYX in Ruhe an, wenn Sie wissen wollen, woran wir arbeiten. Die besten Gespräche sind die, die nach der Messe weitergehen.
Die IFAS 2026 findet nach Angaben der Veranstalterin vom 20. bis 22. Oktober 2026 in der Messe Zürich statt. Die genannten Firmen sind Aussteller oder Gesprächspartner an der Messe, die wiedergegebenen Sätze stammen vom öffentlichen Messeauftritt oder aus persönlichen Gesprächen. Dass Fortbildung in den Gesundheitsberufen zur beruflichen Verantwortung gehört, ist fachlich anerkannt, den genauen gesetzlichen Wortlaut prüfen wir an der amtlichen Quelle, bevor wir ihn zitieren. Dieser Beitrag ist ein persönlicher Eindruck und eine Einordnung aus unserer Sicht, keine Bewertung einzelner Produkte, keine Aussage über eine Geschäftsbeziehung und keine Aussage über Besucherzahlen. Stand 21. Oktober 2026.
Geprüft und freigegeben von Fabian Kreher, Gründer von KALYX am 21. Oktober 2026. Formuliert mit KI-Unterstützung.


